Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern – man ertappt sich sofort beim Gedanken, ob Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt wohl das unwichtigste Bundesland ist, aber dann fällt einem auch noch das Saarland, Brandenburg und Bremen ein – am vergangenen Wochenende hat sich die CDU souverän in der Top-5 platziert. OK, 4,89%, da ist vielleicht noch ein wenig Luft nach oben. Aber das BSW um satte 593 Zweitstimmen geschlagen, da bleiben kaum Wünsche offen. Und vor allem die knallharte Konkurrenz von der FDP klar distanziert.
Ich hoffe, Frau Merkel blickt zufrieden auf ihr Zerstörungswerk. Wobei: wenn man sie fragt, ist sie sicher nicht schuld am Niedergang der CDU. So wie sie laut eigener Einschätzung alles richtig gemacht hat während ihrer Amtszeit. Nun, sie hat 16 Jahre beharrlich und mit größtem Erfolg am Niedergang der CDU gearbeitet hat. Unvergessen ihre Installation von Armin Laschet als CDU-„Spitzen“kandidat bei der Wahl 2021, vermutlich das einzige CDU-Mitglied, das gegen Olaf Scholz verlieren konnte.
Und jetzt übernimmt Philipp Amthor kommissarisch die Leitung des CDU-Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern. Kabarettisten aller Länder, fürchtet Euch sehr. Das lässt sich kaum toppen.
Da muss man sagen: die Situation in Berlin ist da viel spannender. Wenn die SED die Regierung übernimmt, wird dann endlich wieder eine Mauer gebaut? Könnte erfolgversprechender sein als ein Flughafen. Auch das Experiment mit der Enteignung der großen Immobiliengesellschaften kann ich kaum erwarten. Wenn die bekannt hocheffiziente Verwaltung Berlins endlich auch noch Wohnungen verwalten darf, da wird der Siegeszug der linken Staatsverherrlicher kaum aufzuhalten sein. Als ersten Anreiz für effizientes Wirtschaften würde ich den Geberländern im Länderfinanzausgleich nahelegen, gleich mal die recht üppigen Zahlungen gen Berlin einzustellen.