Zeit für eine Bundespräsidentin?
So der Titel bzw. die Frage einer INSA-Umfrage.
Aus meiner Sicht wäre es eher mal Zeit für einen guten Bundespräsidenten, ob der dann Frau oder Mann oder was anderes ist wäre mir völlig schnurz. Hauptsache, ich muss „Geistesgrößen“ wie Frank-Walter Steinmeier – die Älteren erinnern sich, dass er schon kurz nach der Annektion der Krim durch die Russen selbst die minimnalen Sanktionen wieder aufheben wollte – oder davor Joachim Gauck (die größte Enttäuschung, ich hielt ihn bevor er ins Amt kam für einen Liberalen, aber so kann man sich täuschen) nicht mehr ertragen.
Fast ertappt man sich beim Gedanken, dass ja eigentlich gemessen an den letzten beiden Nasen ein Christian Wulff wirklich eine exzellente Wahl wäre. Aber nur fast. Man muss aber auch feststellen, dass die Gefahr droht, mal jemand wie Merkel oder UvdL auf diesem Posten zu erleben. Es läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken.
Immerhin einen identifizierbaren Vorteil haben Frauen auf hohen Posten: wenn sie kläglich versagen, weiß man direkt: „Ah, Quotenregelung“. Bei ebenso unfähigen Männern muss man oft ein wenig mehr nachdenken, wie denn das schon wieder passieren konnte bei der Postenverteilung.
Vielleicht sollten wir eine KI auf den Posten setzen? Zu Entscheiden gibt es ja eh selten Relevantes, und für schönere Reden würde es auf jeden Fall sorgen.