Fusionspotenzial

Gerade lese ich, dass in einer der ebenso zahlreichen wie erfahrungsgemäß wenig aussagekräftigen Wahlumfragen – aktuell von Forsa – zum ersten Mal die SPD mit 12% gleichauf mit der SED – inzwischen irreführend unter „Die Linke“ firmierend – liegt.

Da kommt mir eine großartige Idee. Da die SPD derzeit in der Regierung sowieso für nahezu ausschließlich linke Inhalte kämpft, wäre es doch naheliegend, dass endlich fusioniert, was schon immer zusammengehört. Übergangsweise könnte man sich SPD-SED nennen, aber letztlich dann wie „damals in der Ostzone“ sich einfach kurz SED nennen. „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“ sagte einstmals Willy Brandt. Dass das tatsächlich für SPD und SED möglich wird, nachdem die SPD konsequent alle Ideen der Sozialdemokratie (seit deren Schwenk zur Unterstützung der sozialen Marktwirtschaft mit dem Godesberger Programm von anno 1959) nachhaltig verraten hat – Willy dürfte mit erheblicher Geschwindigkeit im Grabe rotieren.